• Wie es bei Postcrossing so schön heißt: My mailbox was happy today. Geschenke, Geschenke!! (Davon später.) Dazu  wunderschöne und interessante Karten aus Aachen, Vigo und Ouro Preto.

    IAachenn Aachen war ich selbst kürzlich, um Hildegard zu sehen, die dort außerdem ein kleines Postcrossing-Treffen organisierte mit einem netten Ehepaar aus dem Sauerland. Außer uns war auch noch die halbe Bevölkerung der Beneluxstaaten anwesend, die deutschen und französischen Reisebusse will ich mal nicht zählen. Das Gute daran war, dass man an allen Ecken Französisch hören konnte, was ich persönlich sehr erquicklich finde, nicht so schön war, dass man sich überall durch die Menge schieben musste. Trotzdem konnten wir den Dom besichtigen und dann im Domladen Postkarten aussuchen. Heute nun hatte ich  selbst eine Postkarte von Claudia aus Aachen im Briefkasten, ein Foto mit dem Marmorthron Karls des Großen. Und wie der Zufall es will, wurde heute genau diese Karte registriert, die ich Ondras in Tschechien geschickt hatte. Er schreibt mir unter anderem dazu: "I would like to visit Aachen, because I am interested in early medieval history and Charles the Great is the biggest person of this era." Wohl wahr!
    Ich habe jetzt diese tolle Karte für immer in meiner Postkartenkiste und kann mein zweites Exemplar ohne Reue versenden. 

     Mein Briefträger streikt nicht mehr

    Eine weitere Karte kam von Bego aus Vigo in Spanien und zeigt den Puente de Rando, die Rande-Brücke an einer Verengung der Ria de Vigo. Wie Bego in perfektem Deutsch schreibt, ist dieser Ort so wichtig wegen der Seeschlacht von Rande. Und im Roman 20000 Meilen unter dem Meer von Jules Verne sucht Kapitän Nemo an dieser Stelle nach versunkenen Schätzen.

    Mein Briefträger streikt nicht mehrSchließlich hatte ich noch eine Karte von Rodrigo aus Brasilien. Ouro Preto liegt im Bundesstaat Minas Gerais, der Name bedeutet Schwarzes Gold. Auf der Karte sieht man die barocke Altstadt mit der Kirche  Igreja São Francisco de Assis von 1766.


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  • Die Niederlande sind eine Art Postcrossing-Paradies. Im weltweiten Ranking nach versandten Karten stehen sie auf Platz 4 nach den USA, Deutschland und Finnland. Man setze das in Relation zur Einwohnerzahl, dann sieht das noch besser aus. Soweit ich weiß, sind die Niederlande auch das einzige Land, das Sondermarken zum Thema Postcrossing herausgebracht hat, und zwar einen ganzen Block, In Deutschland gab es einen Artikel in "Postfrisch", mehr noch nicht. Ich freue mich immer, wenn ich niederländische Adressen bekomme, denn die Post ist schnell und zuverlässig, genauso wie die Empfänger. Und die weitaus meisten Niederländerinnen (es ist mehr ein Frauen-Hobby) sind sehr nett und schreiben auch mal ein bisschen mehr über sich.

    Nette NachbarschaftHeute bekam ich besonders nette Post aus den Niederlanden, ein Brief wie eine Wundertüte, gefüllt mit einer Ansichtskarte aus Enkhuizen am Ijsselmeer, wo Beppie wohnt, einem sehr netten, ausführlichen Brief und zwei kreativen selbstgemachten Kärtchen, deren Bedeutung ich noch ergründen muss.Nette Nachbarschaft Ach ja, hinten auf dem Brief ist die Vergrößerung einer Briefmarke mit Winston Churchill zu sehen. Tolles Briefpapier! Und tolle Briefmarken, siehe unten!


    (Ich kenne jemanden, dessen Großvater beim Malen an der baskischen Küste den malenden Churchill traf, woraufhin die beiden sich gegenseitig portraitierten. Es ist der gleiche, der Postkarten von Robert Crumb bekommt. Und ich sonne mich gerade im Lichte meiner Bekanntschaft mit ihm.)

     Nette Nachbarschaft

    Das Schärfste ist, dass man in den Niederlanden noch die Briefmarken aus Gulden-Zeiten verkleben darf, aber ich habe auch schon eine Karte mit indonesischen Marken gesehen, die von der niederländischen Post nach Deutschland geschickt wurde und ankam. Seitdem planen wir immer mal einen Coup in der Art.

    Ich habe mich jedenfalls sehr gefreut. Dank je wel, Beppie!


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  • Heute bekam ich eine Karte aus Australien von Sandra, einer Spanierin, die dort seit einem Jahr mit ihrem Wiesbadener Freund lebt. Globalisierung in ihrer schönsten Form.
    Die Karte zeigt ein Werk von Mandy Davis mit dem Titel "Emus".

    Auf der Rückseite Briefmarken mit Tänzern und ein paar Informationen:
    This painting shows the country of the Emu that once thrived between the Wallamba and Wang Wauk Rivers. This area, known as Minibah, means "place of learning".


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  • Post von einem MillionärHeute bekam ich eine Postkarte mit russischer ID-Nummer, die allerdings eine deutsche Briefmarke trug und schon nach fünf Tagen angekommen war, wo doch russische Karten sonst mindestens drei Wochen unterwegs sind. Das System heißt Touchnote, man kann dort Fernbestellungen von Fotokarten machen, die dann beidseitig bedruckt werden. Erstaunlicherweise klebt noch jemand von Hand eine Marke drauf und bringt die Karte zum Briefkasten.

    Meine Karte zeigt das Motiv der ersten kommerziell hergestellten Weihnachtskarte, designed von John Callcott Horsley im Jahr 1843.

    Nun zum russischen Millionär, der mir die Karte geschickt hat. Nein, ich gehöre nicht zu den Glücklichen, die in prominenten Kreisen verkehren und z.B. handgeschriebene Karten von Robert Crumb erhalten. Ehre, wem Ehre gebührt! Ildar, der junge Mann mit der Weihnachtskarte, ist derjenige, der im Mai 2012 auf Postcrossing die einmillionste Karte aus Russland versandt hat: RU-1000000. Post von einem Millionär
    Die Karte zeigt Juri Gagarin und erinnert an die Erfolge der sowjetischen Raumfahrt im Jahre 1961. Die Karte ging nach .... tätä ... Russland. Travel time: 26 days. Hätten sie doch damals das Geld nicht ins Weltall geschossen, sondern in das Postsystem gesteckt!


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  • FunTaiwanAuch eine Postcrossing-Karte aus Taiwan mit wunderschönen Briefmarken hatte ich heute im Briefkasten. Ivan schreibt, dass er die 46 m im Turm als Student hochgestiegen ist und danach ziemlich müde war. Ich mag die FunTaiwan-Karten, weil sie schöne landestypische Motive mit Erklärungen zeigen.

    FunTaiwan


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