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    Von den Karten, die ich letztes Wochenende geschrieben habe, sind in Rekordzeit die Karten nach Belgien und in die Niederlande angekommen, dann auch die Karte nach Italien. Heute kam auch Deutschland an, aber die Adressatin war in Urlaub, daher.

    Ich habe also an diesem Wochenende wieder ein paar Karten geschrieben und versucht, Wünsche zu erfüllen.

    Für Matthias in München

     

     

     

     

     

     

     

     

    Matthias aus München sammelt Flaggen und Wappen, außerdem regionale Bezüge. Deshalb bekommt er Grüße aus der Euregio.

    Für Molly in England

     

     

     

     

     

     

     

    Molly ist Amerikanerin und lebt zur Zeit in Cardiff, England. Sie mag Fotographie und Camping, deshalb bekommt sie einen wahren Schatz, die Reproduktion einer alten Karte aus Etretat in der Normandie mit Zelten, wo heute bestimmt niemand mehr campen darf. Und wenn doch, werde ich dort nächstes Jahr eine Woche lang zelten.

    Für Tiffaby in den USA

     

     

     

     

     

     

     

    Diese Karte für Tiffany stammt aus dem Xantener Dom und zeigt das Alltagsleben am Niederrhein im Mittelkalter.


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  • Wo ich gerade einen Lauf habe, wollte ich mir direkt neue Adressen ziehen, immer in der Hoffnung, deutsche Postcrosser zu bekommen, da sind die Briefmarken billiger. Na gut, die Farben in der Flagge stimmen und ein Bocholt gibt es auch in Belgien, übrigens ist das eine Partnerstadt von Bocholt in Deutschland, wenig überraschend.

    Farben hören?

    Ellen aus Aarschot in Flandern hat auch ein interessantes Profil und viele unterschiedliche Wünsche, besonders mag sie Regenbogenfarben. Da ich inzwischen von allen Seiten Karten geschenkt bekomme, hatte ich diese hübsche Karte, von der ich nicht einmal weiß, wofür sie Werbung macht. Das Farbspiel habe ich dann bei den Briefmarken fortgesetzt, hoffentlich gefällt ihr das Gesamtkunstwerk.

    Toutes les couleurs sont dans la nature.


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  • Regenschirme sind primär nützliche Gegenstände, die dafür sorgen, dass man nicht nass wird. Im Falle eines spontanen Regens hat man in der Regel aber keinen dabei und muss sich doch unterstellen oder unter dem Regen durchlaufen. Zunehmend sieht man auch Menschen, die sich bei Sonnenschein unter einen Regenschirm flüchten, Klimawandel eben.

    Carpentras Beschirmte Schirme  


    Inzwischen sind Schirme zu Kultobjekten avanciert, die gern über Straßen aufgespannt werden. In Kranenburg konnte ich das lange bewundern,Schäfchen zählen dann erzählte mir dort jemand, dass die Schirme oft ersetzt werden müssen, weil sie unter Wind und Regen leiden, man kennt das. Inzwischen hängen über der Hauptstraße keine Schirme mehr, sondern Kraniche. Tiere statt Schirme, das konnte ich auch in einem Örtchen am Mont-Saint-Michel bewundern, wo Schafe über der Straße aufgehängt waren, analog zu den zahlreichen Schafen auf den Salzwiesen.

    Eine interessante Kombination von Schirmen und Tieren zeigt die Karte von Márcia aus Terceira auf den Azoren. Offensichtlich hat man dort erkannt, dass ein Regenschirm auch gegen Stiere hilft, besser jedenfalls als rote Tücher, die man mit zwei Händen nah am Körper trägt. Auch der Stier findet Schirme sicher besser als Speere und andere spitze Dinge. Im besten Fall freut der Stier sich, dass man mit ihm spielt, wie ein Kampf sieht das jedenfalls nicht aus.

    Zwei Schirme für einen Stier. Auf den Azoren soll es ja viel regnen.

     

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  • Wenn Wörter wandern, hinterlassen sie verwirrende Spuren. Wenn man in einer Librairie Bücher kauft, in einer Boulangerie Brot, kann man dann in einer Droguerie Drogen kaufen? In Deutschland ja, wenn man das Wort Drogen auch ethymologich auslegt als getrocknete Pflanzenteile. In Frankreich dagegen ist Droguerie meiner Meinung nach ein veraltetes Wort, man lässt es aus nostalgischen Gründen noch an den Wänden alter Läden stehen, die aber längst andere Sachen verkaufen, die das Touristenherz begehrt.
    Tante-Emma-Laden für die Lebenden und die TotenDiese wunderbare Karte eines herrlichen alten Gemischtwarenladens bekam ich von meiner lieber Ildikoo, die behauptet, im Schaufenster stünde eine Urne (oder mehrere?) zum Verkauf. Nun, über der Tür werden nicht nur Drogen, sondern auch Eisenwaren (Quincaillerie) und Bestattungsartikel ( articles funéraires) angepriesen, aber das bezieht sich auf die alte Bestimmung des Ladens. Gut, die articles funéraires wurden offensichtlich später hinzugefügt, aber auch dieser Schriftzug wirkt alt.
    Was ich im Schaufenster sehe, sind überwiegend Vorratsbehäter, meist aus typisch provençalischer Töpferei. Hat Ildikoo gar einen Zwiebeltopf mit einer Urne verwechselt? Oder lässt man sich in der Provence seine Urne im landestypischen Design töpfern? Sind vielleicht noch Restbestände von früher vorhanden, die man gern loswürde? Fragen über Fragen, aber die wichtigste: Welcher von den Pötten soll denn wohl die Urne sein?
    Bitte sag nicht, die oben zwischen Milch- und Kaffeekanne, das wäre schon dekorationstechnisch geschmacklos, und in so einem Ding will man doch nicht begraben sein.


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  • Keine Bestnoten für dieses Jahr

     

    Anfang Oktober bekam ich diese Karte mit guten Wünschen für 2020. Ob aus diesem Jahr noch ein gutes Jahr werden kann?

    Vielleicht, wenn wir gesund bleiben, wenn es medizinische Fortschritte gibt, wenn wir doch noch ein bisschen verreisen können und wenn Trump nicht wieder Präsident wird.

     


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