• La Chèvre de Monsieur SeguinDas bewegte Leben einer jungen Ziege, die zu literarischem Ruhm gelangte und schließlich vom Wolf gefressen wurde.

    Tout à coup, le vent fraîchit. La montagne devint violette ; c’était le soir... « Déjà ! » dit la petite chèvre ; et elle s’arrêta fort étonnée.

    En bas, les champs étaient noyés de brume. Le clos de M. Seguin disparaissait dans le brouillard, et de la maisonnette on ne voyait plus que le toit avec un peu de fumée ; elle écouta les clochettes d’un troupeau qu’on ramenait, et se sentit l’âme toute triste... Un gerfaut qui rentrait la frôla de ses ailes en passant. Elle tressaillit... Puis ce fut un hurlement dans la montagne :

    « Hou ! hou ! »

    Elle pensa au loup ; de tout le jour la folle n’y avait pas pensé... Au même moment une trompe sonna bien loin dans la vallée. C’était ce bon M. Seguin qui tentait un dernier effort.

    « Hou ! hou !... » faisait le loup.

    « Reviens ! reviens !... » criait la trompe.

    Blanquette eut envie de rentrer ; mais en se rappelant le pieu, la corde, la haie du clos, elle pensa qu’elle ne pourrait plus se faire à cette vie, et qu’il valait mieux rester.

    La trompe ne sonnait plus...

    La chèvre entendit derrière elle un bruit de feuilles. Elle se retourna, et vit dans l’ombre deux oreilles courtes, toutes droites, avec deux yeux qui reluisaient... C’était le loup.

      

    Und ihr Nachruhm auf dieser wunderbaren Postkarte von Hildegard, die ich heute bekam.

      


    1 commentaire
  • Nachrichten von Büchern und Menschen

      

    Das neue Jahr fängt ganz gut an mit dieser schönen Karte aus Estland. Besonders gefallen mir die Zitate zu Büchern.

    Nachrichten von Büchern und Menschen


    votre commentaire
  • Gestern waren wir auf dem Weihnachtsmarkt von Schloss Moyland mit Alexandra, Barbara, Kornelia und natürlich in Begleitung unseres ganz persönlichen Nikolauses. Kleiner Insiderwitz, wenn man den Nikolaus persönlich kennt, bekommt man das ganze Jahr über nette Geschenke wie Postkarten und Stempel, Zeitungsausschnitte und Jahresgaben.

    KunstkartenUnd Nikolaus hat ein geschultes Auge für alles, was umsonst oder fast umsonst ist. So fand er im Museumsshop die Kiste mit den verbilligten Kunstkarten, 10 Karten für einen Euro. Heute habe ich schon meine erste an Laurence in Frankreich geschrieben, sie sammelt neuerdings Kartenkarten, also Postkarten mit Landkarten. Nun hat sie die Welt auf einer Karte.

    KunstkartenIn einer Remise gabe es dann noch Stände mit Büchern und Kunstdrucken, leider konnte ich nicht den ganzen Abend dort verbringen. Immerhin habe ich einen Stapel Bücher erstanden, darunter einen Band mit historischen Postkarten vom Niederrhein. Ernst Hannen: Von Appeldorn bis Zyfflich. Die Vergangenheit vor dem Vergessen bewahren. Gerne doch!  
    Und Nikolaus stellte mir ein Paket mit Schriften über Schloss Moyland zusammen, ganz für lau. Da macht es doch auch nichts, dass die obligatorischen frischgedruckten Exlibris 9 Euro kosten.


    1 commentaire
  • Karten über KartenKarten über KartenKarten über Karten, in jedem Sinne des Wortes.

     

     

     

     

     

     

     

     

    Aus Weißrussland altertümliche Postkarten mit stilvollem Füller, aus Russland eine Winteransicht von Paris als Briefmarkenmotiv und aus den USA die Kurzgeschichte Blow-Ins von Stephen Dixon, in der zwei Brüder aus Ärger über Werbekarten im New Yorker diese immer wieder an die Zeitschrift senden. So langsam komme ich in Stimmung, um Weihnachtskarten zu schreiben.

    Karten über Karten


    votre commentaire
  • KarfreitagskostKlara aus Prag möchte am liebsten etwas über die Lieblingsbücher der Postcrosser wissen, und das passt doch sehr schön zu Karfreitag, denn eines meiner Lieblingsbücher ist "Die Blechtrommel" von Günter Grass.

    Bekanntlich verstarb Oskars Mama daran, dass sie am Karfreitag den Aal essen musste, der mit einem Pferdekopf aus der Ostsee gefischt worden war, und sich dann mit Fischmahlzeiten umbrachte.

    "Das Ostergeschäft war gut, obgleich der Laden auf Matzeraths Wunsch, der ja Protestant war, am Karfreitag geschlossen werden musste. ....

    Die entgegenkommende Bahn wich uns aus, zweimal klingelte der Schaffner, und wir fuhren, Saspe und seinen Friedhof hinter uns lassend, gegen Brösen, ein Badeort, der um diese Zeit, etwa Ende März, recht schief und trostlos aussah. Die Erfrischungsbuden vernagelt, das Kurhaus blind, der Seesteg ohne Fahnen, in der Badeanstalt reihten sich zweihundertfünfzig leere Zellen. ....

    Die Ostsee leckte träge und breit den Strand. Bis zur Hafeneinfahrt zwischen weißem Leuchtturm und der Mole mit dem Seezeichen kein Mensch unterwegs."

    Günter Grass: Die Blechtrommel, Neuwied 1959.


    votre commentaire


    Suivre le flux RSS des articles de cette rubrique
    Suivre le flux RSS des commentaires de cette rubrique