• StuttgartGörlitzDiese Woche erhielt ich zwei Karten mit mir völlig unbekannten deutschen Briefmarken. Es handelt sich dabei um private Postdienste, ich wusste nicht, dass die auch Briefmarken herausgeben, hier in der Gegend haben sie nur hässliche Maschinenaufdrucke.

    HäkelkarteDie eine Karte trug zusätzlich noch einen Portostreifen der Deutschen Post über 1,45 €, den hat aber zum Glück nicht die Absenderin bezahlt. Ich versteh das sowieso nicht, maximal hätte die Post ein Briefporto verlangen können, weil die Karte etwas dicker ist.  Ja, schön dick und wollig, die Karte ist nämlich gahäkelt. Ich bin total begeistert, dass jemand sich soviel Mühe macht.

    Und heute habe ich mir Adressen gezogen, weil es immer wieder anfing zu regnen, wenn ich nach draußen wollte. So bekam ich auf dem Karyatiden-Account doch schon wieder den unsympathischen Herrn Ebr. Deutsche Bundespost 80 PfennigNun gut, Zeit für ein neues Experiment. Ich habe noch ein paar Briefmarken aus DM-Zeiten, mal schauen, ob diese Karte auch ankommt.

    Nachtrag 1 (24. August beim Sonntagsfrühstück)

    Taxes sur bananesAuf Facebook geht die Bananendiskussion weiter. Die französische Post hat gemerkt, dass die Briefmarke nicht den Richtlinien entspricht und hat einen entsprechenden Stempel danebengesetzt: à taxer. Nur den Briefträger hat es nicht gekratzt, er hat die Karte ohne Nachporto zugestellt. Die Erfahrung hat auch schon jemand anderes aus der Gruppe gemacht. Aber vielleicht sollte man mal auf eine andere Obstsorte umsteigen?
    Ich überlege jetzt, ob ich den Portostreifen von der Häkelkarte, der übrigens die Briefmarke leicht beschädigt hat, obwohl ich ihn mit größter Vorsicht abgelöst habe, noch einmal verwende. Natürlich wieder für meine liebste Testpartnerin.

    Nachtrag 2

    Herr Ebr hat seine Karte wieder innerhalb kürzester Zeit bekommen und gruß- und kommentarlos registriert. Was will der Typ bei Postcrossing?

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  • Große Empörung herrscht über die wiederholten Portoanhebungen der Deutschen Post, jedoch sind wir im europäischen Vergleich echt noch gut dran. Besonders Karten und Briefe ins Ausland sind billiger als bei unseren Nachbarn, außerdem ist es so schön unkompliziert, ein Preis für alles, eben 75 Cent. In Frankreich  soll ich dann noch unterscheiden, ob es Karte oder Brief ist, Europa oder Welt, schnell oder langsam. In der Praxis ist das alles Unsinn. Eine Testkarte aus Laon mit einer Briefmarke, die höchstens bis zur Grenze gereicht hätte, kam unverzüglich und ohne Beanstandung in Kleve an.
    Bei Auslandspost eröffnen sich kreative Möglichkeiten, denn da kann der Briefträger am Zielort nicht überprüfen, ob das Porto stimmt.
    Banano de Costa RicaIn der französischsprachigen Postcrossing-Gruppe auf Facebook hat man gute Erfahrungen mit Bananenaufklebern gemacht. Auch ich wollte das versuchen, und siehe da, schnell und unkomplziert wurde meine Karte aus der Bananenrepublik in den Norden Frankreichs expediert.
    In Zukunft werde ich beim Kauf von Bananen also nicht mehr darauf achten, ob gelb oder grün, lang oder kurz, bio oder normal, sondern ob der Aufkleber möglichst eckig ist und eine hübsche Briefmarke abgibt. Bananenerzeuger aller Länder, bringt ruhig mal ein paar Sondermarken raus!French genius
    Weitere Einsparungen lassen sich durch Verschiebungen im Raum-Zeit-Kontinuum erreichen. In einigen europäischen Ländern wie Holland und Frankreich ist die Verwendung von Briefmarken aus der Vor-Eurozeit sogar gestattet, man muss nur den Europreis ausrechen. In Deutschland geht das nicht, aber auf der Marke steht ja nur eine Zahl, so könnte das Porto auf die Hälfte reduziert werden. Eine Versuchsreihe steht noch aus.
    Allerdings hat Alexa zum Beispiel eine Karte aus den Niederlanden bekommen, die mit indonesischen Briefmarken frankiert war, vielleicht versuche ich also mal, meine billigen marrokanischen Reste unter die Leute zu bringen. Notfalls versende ich die Karten von der anderen Seite der Grenze.
    Seize mattersEs geht aber noch einfacher. Kürzlich zog ich eine Adresse in der Tschechischen Republik und fand das Profil auf den ersten Blick unsympathisch. "Ich will das, das, das." Sonst nichts. Kannst du haben. Die hässlichste Karte meiner Sammlung wurde mit einer 20-Cent-Marke frankiert, schön groß mit Rand, und ab die Post. Wenn die Karte geschreddert würde, wäre ich nicht traurig. Aber d
    ie Karte kam innerhalb von drei Tagen an.
    Der satanarchäolügenialkohöllische WunschumschlagNichts geht jedoch über den immerwährenden Briefumschlag, den Nikolaus mir nun schon mehrfach geschickt hat und der immer noch ungestempelt ist. Langsam müssen wir das Papier verstärken, weil es vom häufigen Öffnen leidet, aber die Marken sind wie neu.


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  • Was muss man denn trinken, um solch einen Strahl zu produzieren?

    Dank an Kornelia und Nikolaus für dieses bunte Aha-Erlebnis!

    Oh Mann!


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  • NostaliePostkarten sind beliebt und dekorativ, besonders die alten. Dachte sich ein Designer und gestaltete eine Rosentasse mit Briefmarken und Poststempel im Hintergrund. Das Produkt gefiel und wurde von einem Delmenhorster Möbelhaus geordert und verkauft. Das ganze endete mit einem firmeninternen Polterabend und einer Rückrufaktion für Kaffeetassen. Ein 20-Euro-Gutschein je Tasse, die nur 1,99 € kostete. Das ist aber trotzdem kein gutes Geschäft, denn die Tassen werden sicherlich noch teurer, wenn sogar das Haus der Geschichte in Bonn eine haben will.


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  • Théorie de la carte postaleThéorie de la carte postaleHeute war ein ganz wunderbares Geschenk im Briefkasten: "Théorie de la carte postale" von Sébastien Lapaque, dazu noch mit einer Widmung des Autors und versandt in einem Umschlag mit fantastischen Briefmarken. Liebe Ildikoo, du hast dich selbst übertroffen. Tausend Dank!

    Théorie de la carte postale


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