Regenschirme sind primär nützliche Gegenstände, die dafür sorgen, dass man nicht nass wird. Im Falle eines spontanen Regens hat man in der Regel aber keinen dabei und muss sich doch unterstellen oder unter dem Regen durchlaufen. Zunehmend sieht man auch Menschen, die sich bei Sonnenschein unter einen Regenschirm flüchten, Klimawandel eben.
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Inzwischen sind Schirme zu Kultobjekten avanciert, die gern über Straßen aufgespannt werden. In Kranenburg konnte ich das lange bewundern,
dann erzählte mir dort jemand, dass die Schirme oft ersetzt werden müssen, weil sie unter Wind und Regen leiden, man kennt das. Inzwischen hängen über der Hauptstraße keine Schirme mehr, sondern Kraniche. Tiere statt Schirme, das konnte ich auch in einem Örtchen am Mont-Saint-Michel bewundern, wo Schafe über der Straße aufgehängt waren, analog zu den zahlreichen Schafen auf den Salzwiesen.
Eine interessante Kombination von Schirmen und Tieren zeigt die Karte von Márcia aus Terceira auf den Azoren. Offensichtlich hat man dort erkannt, dass ein Regenschirm auch gegen Stiere hilft, besser jedenfalls als rote Tücher, die man mit zwei Händen nah am Körper trägt. Auch der Stier findet Schirme sicher besser als Speere und andere spitze Dinge. Im besten Fall freut der Stier sich, dass man mit ihm spielt, wie ein Kampf sieht das jedenfalls nicht aus.